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E-Roller kommen

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Mobilität in Städten wandelt sich

 

Nach der offiziellen Zulassung von elektrischen Tretrollern auf deutschen Straßen, oder besser gesagt: Radwegen, ist klar: Mobilität in Städten bekommt ein neues Gesicht. Am 15. Juni trat die entsprechende Verordnung in Kraft  – und seitdem kann losgetreten werden. Neben Fußgängern, Radfahrern und Autos flitzen dann vermutlich auch die kleinen E-Scooter durch unseren Alltag. Wie viel Potenzial steckt da drin?


Marktpotenzial in Europa
Eine Studie der Beratungsgesellschaft Boston Consulting Group (BCG), die dem »Handelsblatt« im Mai 2019 exklusiv vorlag, schätzt das Marktpotenzial auf 12 bis 15 Milliarden Dollar in Europa. In Deutschland wird es, so Experten, auf Verleihfirmen hinauslaufen: Wie beim Bikesharing, das sich aber in Deutschland nie richtig etabliert hat, werden auch die Roller geliehen, wenn sie gebraucht werden. Für die Verleiher kommt es deshalb auf Haltbarkeit an: Profitabel wird das Verleihgeschäft erst, wenn die Roller mindestens sechs Monate halten, so die BCG.


In Herne geht's los
Erste Stadt in Deutschland, in der die Roller geliehen werden können, ist Herne: Hier bietet das Unternehmen Circ (vormals Flash) seit dem 5. Juni die Flitzer an. 50 E-Scooter stehen zur Verfügung. Herne ist allen anderen bundesweiten Städten, Gemeinden oder Kommunen damit einen Schritt – und einen Tritt – voraus. Wir sind gespannt, wer wie schnell nachzieht!


Quellen:
www.waz.de
www.herne.de
www.handelsblatt.com

 

 

 

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